Für meinen Schulweg von Pilgersdorf nach Oberpullendorf brauche ich mit dem Rad eine knappe Stunde hin und etwas mehr als eine Stunde zurück. Ja, das ist lang, aber es zahlt sich aus. Das Radfahren tut gut, ist gesund und schont die Umwelt. Es ist wunderbar, durch Wiesen, Felder und Wälder und entlang der Rabnitz zu fahren – ein echtes Naturerlebnis, das mich in der Früh auf den Tag einstimmt und nach dem Unterricht entspannt und abschalten lässt. Das größte Problem ist für mich die Kälte. Da ich schon etwas vor 6:30 starte, ist es sogar jetzt im Frühjahr noch sehr kalt. Täglich fahre ich nicht, bei unter Null Grad und Regen auch nicht. In die Schule wähle ich ein langsames Tempo – es geht zum Glück auch meist bergab – damit ich nicht verschwitzt ankomme. Wenn es noch etwas dämmrig ist, störe ich oft Rehe beim Frühstück, ich habe auch schon zwei Mal einen Fuchs gesehen. Natürlich schaue ich immer, ob die Störche zu Hause sind, die da und dort schon aus ihrem Winterquartier bei uns angekommen sind. Mein Weg nach Hause ist dann anstrengend, da ich auch einige Höhenmeter überwinden muss, besonders auf dem Güterweg von Unterrabnitz nach Pilgersdorf. Im Monat März bin ich bei meinem Schulweg insgesamt 443 km gefahren und habe 5 280 Höhenmeter überwunden. Beim Radfahren in die Schule verbinde ich die sportliche Betätigung mit dem notwendigen Fahren in die Schule.

LAP