„Le Concert c’est moi – Das Konzert bin ich“ – mit diesem Ausspruch schrieb Franz Liszt Musikgeschichte. Im Jahr 1839 verwendete er diesen Satz, um seine Idee eines Solokonzerts zu beschreiben. Während damals meist mehrere Künstler gemeinsam auftraten, gestaltete Liszt einen ganzen Konzertabend allein am Klavier. Damit wurde er zum Begründer des modernen Klavierabends. Seine außergewöhnliche Virtuosität, seine Bühnenpräsenz und seine Ausstrahlung begeisterten das Publikum und machten ihn zu einem der ersten Musikstars Europas.

Diesen für unsere Schule besonders bedeutenden Musiker lernten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1B und 1D am 19. Juni bei ihrem Besuch des Franz-Liszt-Museums in Raiding näher kennen. Im Geburtshaus des Komponisten erfuhren sie viel über seine Kindheit, sein musikalisches Talent und seinen Weg zu internationalem Ruhm.

Besonders beeindruckend war die moderne multimediale Ausstellung „Le Concert c’est moi – Das Konzert bin ich“. Mithilfe von Hörstationen, Filmen, interaktiven Elementen und digitalen Präsentationen konnten die Schülerinnen und Schüler in die Welt Franz Liszts eintauchen und seine Musik auf vielfältige Weise erleben. Die Verbindung von historischen Exponaten und moderner Technik machte den Museumsbesuch besonders anschaulich und abwechslungsreich.

Während der Führung erhielten die Kinder spannende Einblicke in das Leben des berühmten Pianisten, seine Konzertreisen durch Europa und seine Bedeutung für die Musikgeschichte. Originale Ausstellungsstücke, persönliche Gegenstände und historische Dokumente vermittelten ein lebendiges Bild von Franz Liszt und seiner Zeit.

Der Besuch des Franz-Liszt-Museums war für die Klassen 1B und 1D eine interessante  Erfahrung. Die Schülerinnen und Schüler konnten nicht nur ihr Wissen über einen bedeutenden Burgenländer erweitern, sondern auch erleben, wie Musikgeschichte durch eine moderne Ausstellung lebendig und greifbar wird.

Mag. Martina Metzli-Grabner