Nach dem Gesamtsieg beim österreichischen CanSat-Wettbewerb 2026 wartete auf das Team BioSat des Gymnasiums Oberpullendorf eine besondere Reise: Noah Heinrich, Jan Koo und Martin Reichart, 3 Schüler aus dem IT & Science Zweig, vertraten Österreich beim internationalen Event „CanSat – Space Engineer for a Day“ der European Space Agency (ESA) am European Space Research and Technology Centre ESTEC in Noordwijk.
Los ging es bereits am Montag, 15. Juni 2026, mit dem Nightjet-Nachtzug Richtung Niederlande. Nach der nächtlichen Anreise starteten wir in Amsterdam in die Woche. Am Vormittag besuchten wir das NEMO Science Museum, wo Wissenschaft und Technik auf anschauliche Weise erlebbar wurden. Danach erkundeten wir Amsterdam bei einer Schnitzeljagd durch die Stadt. Den Abschluss des Tages bildete ein traditionelles niederländisches Abendessen.
Am nächsten Tag ging es weiter nach Leiden. Dort besuchten wir das Naturalis Biodiversity Center. Besonders die Dinosaurier-Ausstellung mit den großen Skeletten gehörte für uns zu den Highlights des Museums.
Von 17. bis 19. Juni 2026 fand schließlich das ESA-Event am ESTEC statt. Dort traf das BioSat-Team des Gymnasiums Oberpullendorf auf insgesamt 26 nationale Siegerteams aus Europa und Kanada. Es war spannend zu sehen, wie unterschiedlich die anderen Teams ihre CanSat-Projekte umgesetzt hatten und welche wissenschaftlichen und technischen Ideen hinter den einzelnen Missionen standen.
Ein wichtiger Programmpunkt war die Poster-Session, bei der BioSat sein Projekt einem internationalen Publikum präsentierte. Die Schüler stellten dabei die wissenschaftliche Idee, die technische Umsetzung und die Ergebnisse ihrer Mission vor. In ihrem Projekt hatten sie eine biologische Probe aus der Luft entnommen und diese gemeinsam mit Umweltdaten ausgewertet.
Ein weiterer Höhepunkt war der Concurrent Design Workshop mit Massimo Bandecchi, dem Gründer der ESA Concurrent Design Facility. Gemeinsam mit Jugendlichen aus anderen Ländern arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem Raumfahrtkonzept und erhielten einen Einblick, wie professionelle Missionsplanung funktioniert. Bandecchi zeigte sich beeindruckt vom hohen Niveau und der Professionalität, mit der die Schülerinnen und Schüler vorgingen.
Auch abseits der offiziellen Programmpunkte war der internationale Austausch ein wichtiger Teil der Reise. Die Schüler kamen mit Teams aus vielen Ländern ins Gespräch, verglichen ihre Erfahrungen und bekamen einen Eindruck davon, wie vielfältig die CanSat-Projekte in Europa und Kanada umgesetzt wurden.
Nach dem ESA-Programm besuchten wir zum Abschluss noch das CORPUS Museum, bevor am Freitag die Rückreise mit dem ÖBB Nightjet begann. Am Samstag kam die Gruppe wieder in Österreich an.
Die Teilnahme am ESA-Event ist eine herausragende Leistung unserer Schüler. Sie haben eindrucksvoll gezeigt, mit welcher fachlichen Kompetenz, wissenschaftlichen Neugier und technischen Präzision sie an ihr Projekt herangegangen sind. Dass sie ihre Arbeit auf internationaler Bühne so souverän präsentieren konnten, macht uns als Schule besonders stolz.
SOM, LAB

















































