Denaturierung – Hybridisierung – Amplifikation – „Bitte was?“ Die 8C klärt auf!

Bereits im September des Schuljahres 2018/19 äußerte die 8C-Klasse gegenüber Frau Prof. Tiefenbach den Wunsch, in weißen Labormänteln, mit Pipetten und „Eppis“ in einem „echten“ molekularbiologischen Forschungslabor zu arbeiten. 

Nachdem sich die SchülerInnen im Biologieunterricht intensiv mit diversen Methoden der Molekulargenetik auseinandergesetzt hatten, fühlten sie sich dem Kurs „Kein Tatort ohne DNA – genetischer Fingerabdruck“ im Vienna Open Lab (Campus Vienna Biocenter) gewachsen.

So fleißig wie die Bienen - Ein honigsüßer und spannender Besuch beim Imker

Am 9.5. machten sich die Schüler/innen der 2B und der 2C auf den Weg nach Klostermarienberg, um die Imkerei der Familie Winzek zu besuchen. Das Wetter bescherte uns zwar einen kurzen Regenguss auf dem Fußmarsch von Mannersdorf nach Klostermarienberg, beim Imker angekommen schien aber wieder die Sonne. Nach einer sehr freundlichen Begrüßung konnten die Schüler/innen die Arbeit eines Imkers und die Arbeitsutensilien, wie die beeindruckende Honigschleuder, hautnah miterleben.

Einblick in den Arbeitsalltag in einem molekularbiologischen Forschungslabor im Vienna Open Lab am Campus Vienna Biocenter

Genanalysekurs für die 8A und 8B am 27.2.2017

Auf Bus und Zug und die vier Begleitlehrerinnen aufgeteilt fuhren die Schüler und Schülerinnen der 8A und der 8B am 27.2.2017 ins Vienna Open Lab, wo sie einen Genanalysekurs besuchten. Pünktlich vor Ort wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe machte sich auf die Suche nach gentechnisch veränderten Lebensmitteln. Von vier verschiedenen Lebensmittelproben wurde eine DNA-Extraktion vorgenommen, mit Hilfe einer PCR (Polymerase-Kettenreaktion) kurze Abschnitte der Erbsubstanz vervielfältigt und anschließend in einer Gelelektrophorese aufgetrennt. Die andere Gruppe schlüpfte im Kurs „Kein Tatort ohne DNA – genetischer Fingerabdruck“ in die Rolle von Kriminalbiolog/innen und fertigte mittels PCR und DNA-Chip-Analyse genetische Fingerabdrücke  von möglichen „Tätern“ an.

Ein besonderer Gast!

In der Biologiestunde am 20. Dezember besuchte Hündin Suky, die der Rasse Alaskan Klee Kai  angehört, mit ihrer Besitzerin Isabella Berlakovich die 1A. Zunächst konnten die SchülerInnen Fragen zum Hund speziell sowie zur Hundehaltung im Allgemeinen stellen. Suky scheute sich auch nicht einige Kunststücke zu zeigen. 

Die biologischen Merkmale des Hundes, der zur Säugetierordnung der Raubtiere gezählt wird, konnten zum Teil an der Hündin direkt beobachtet werden. Suky hat einen sehr wendigen und schlanken Körper, was für Raubtiere, die gute Läufer sein müssen, um Tiere zu erlegen, sehr wichtig ist. In diesem Zusammenhang erzählte uns Isabella, dass Suky nichts lieber täte als Hühner und sogar Mäuse zu jagen. Zufriedengeben muss sie sich natürlich mit normalem, aber sehr gutem Hundefutter.

Die 2B - Klasse im geheimnisvollen Herbstwald!

Am 10. November fand der Biologieunterricht nicht wie gewöhnlich im Klassenzimmer statt, sondern mitten im Wald. Die SchülerInnen hatten die Aufgabe, den Wald zu erkunden und verschiedenste biologische Objekte einzusammeln. Neben diversen Laubblättern (Eiche, Robinie, Rotbuche und Feldahorn), verschiedensten Moosen, Zapfen und Früchten sichteten die SchülerInnen auch eine Mistel in schwindelerregender Höhe. Einige Glückspilze fanden sogar in dieser pilzarmen Saison „Schwammerl“, darunter einen der bekanntesten Speisepilze, den Parasol. Viele der Funde wurden mitgenommen, um sie nächste Woche in der Schule noch genauer unter die Lupe zu nehmen!

Young science – Fred Sinowatz – Wissenschaftspreis des Landes Burgenland 2016

Erstmals wurde dieser Landespreis für besondere Leistungen im Zusammenhang mit Vorwissenschaftlichen Arbeiten (VwA) an Maturanten und  Maturantinnen des Burgenlandes vergeben. 

Heuer wurde die Vorwissenschaftliche Arbeit von Julia Gregorich (8A, 2015/16) ausgezeichnet. In festlichem Rahmen fand am 24.10.2016 im Gymnasium Neusiedl am See die Preisverleihung statt.

Unsere Preisträgerin beschäftigte sich mit dem Thema: "Folgen bestimmter Faktoren der Klimaerwärmung für Produktion und Ertrag ausgewählter Kulturpflanzen ". Dabei untersuchte sie zum Einen den Einfluss der abiotischen Faktoren, Temperatur, Niederschläge, CO2 auf Entwicklung und  Wachstum der Kulturpflanzen Raps und Winterweichweizen. Zum Anderen wertete sie Datenmaterial einer Wetterstation des Mittleren Burgenlandes aus, um Veränderungen dieser Ökofaktoren zu dokumentieren und deren Auswirkungen auf den landwirtschaftlichen Ertrag der beiden Nutzpflanzen zu analysieren. Betreut wurde sie bei dieser Arbeit von  Mag.a Christa Roch-Reisenauer.

Die Schulgemeinschaft gratuliert sehr herzlich zu dieser nun besonders gewürdigten Leistung.