Am 24. September fand ab 17:30 Uhr die Nox Latina - unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen - der diesjährigen achten Klassen verspätet statt. Eigentlich hätte dies schon im Mai oder Juni des vorigen Schuljahres passieren sollen, jedoch funkte der Lockdown dazwischen.

Begonnen wurde der Abend mit einer Radiosendung um 18:00 Uhr, bei der die Schülerinnen und Schüler ihren Mythos im Schulradio „Radio OP“ innerhalb einer halben Minute vorstellten. Zusätzlich beantworteten sie spontane Kreativfragen von Professor Jandrisits, bei der sie ihre Schlagfertigkeit unter Beweis stellen konnten. „Was wäre eine richtige Herkulesaufgabe für dich?“, war beispielsweise eine davon. Geantwortet wurde hier: „Die Latein-Schularbeit!“

 

Darauf folgte ein gemeinschaftliches Essen in der Pausenhalle, welches der Stärkung für die weiteren Aufgaben diente.

Ab 21:00 Uhr fanden in der Bibliothek die Präsentationen der kreativen Ausarbeitungen statt. Die neun Gruppen stellten Filme, Musikvideos, Werbespots, Sketches, nachgestellte Malereien der Kunstgeschichte oder Texte vor. Die Aufgabe hatte darin bestanden, den Mythos, eine Figur oder ein behandeltes Thema kreativ auszuarbeiten.

Zum Abschluss des Abends kamen vor der Schule Straßenmalkreiden zum Einsatz, mit denen die Schülerinnen den Platz mit lateinischen Sprichwörtern oder überdimensional groß geschriebenen Namen schmückten. Leider fielen diese aber dem Regen des nächsten Tages zum Opfer.

Der Plausch im Pausenhof, der folgte, endete nicht nur durch die Kälte der Septembernacht, sondern auch durch ein flackerndes Licht im Inneren des Schulgebäudes, das an ein Szenario aus einem Horrorfilm erinnerte.

Nach dieser schulischen Veranstaltung, die natürlich heikel, aber abstandsbewusst durchgeführt wurde, besuchten die Schülerinnen und Schüler am nächsten Tag etwas müde, aber immer noch vor Euphorie strahlend, den Unterricht.