Lateinquiz der 6. Klassen

Eines Tages, im ersten Semester der 6. Klasse, erfuhren wir von den Lateinprofessoren Jandrisits und Steinkellner, dass uns am darauffolgenden Tag eine Überraschung erwarten würde. Diese jedoch galt nur für die Besten jeder Lateingruppe. Egal wie oft wir nachfragten, sie wollten uns nichts sagen. Am darauffolgenden Tag erfuhren wir in der Früh, dass wir einen Test zu schreiben haben. Wir wurden alle nervös und fürchteten uns davor. Dann läutete es zur 2. Stunde und es war soweit. Jeder war total angespannt und schrieb den Test sehr konzentriert. Bei dem Test musste man nicht nur die lateinische Grammatik beherrschen und Übersetzen können, sondern auch viel über die lateinische Geschichte und Kultur wissen. Jedoch waren einige Fragen nicht zu beantworten, selbst die Lateinprofessoren schafften es nicht!

Dormi mecum! Veni, vidi, perdidi! In vino veritas ! O testes! Noli me tangere!

Am  09. Mai haben wir, die puellae latinae der 7A, eine mythologische nox latina im Tartarus alias BRGOP verbracht. Als wir uns endlich bei Cerberos vorbeigekämpft hatten, gab’s eine Stärkung mit italienisch- türkischer  Pizza von Ali. Acht musenreiche Viertelstunden haben wir mit kreativen Präsentationen verschiedener griechischer Mythen verbracht:

- die dramatische Liebe von Venus und Adonis,

- Atlas, der den Himmel trägt,

- Agamemnons tragische Rückkehr und

- weitere außergewöhnliche Geschichten wurden vorgestellt.

Lateinwettbewerb

Es war ein trüber Dezembertag und die weihnachtliche Vorfreude dämpfte schon etwas den Arbeitseifer der Schülerschaft. Nicht so bei zwölf Lateinjüngern der 6. Klassen, die diese Zeit nutzen wollten, um ihre Lateinkenntnisse auf eine harte Probe zu stellen. Erstmals nahm unsere Schule am EUROCLASSICA European Certificate for Classics teil.

40 Fragen, 40 Minuten Zeit. Ein unbekannter Text - Fragen zur Grammatik, zum Vokabular, zum Inhalt, zusätzlich noch Interpretationsfragen und Kulturkunde. Keiner der Schützlinge nahm diese extracurriculare Tortur auf die leichte Schulter, stand doch die (schul-)eigene Ehre auf dem Spiel. Bei dieser Europameisterschaft der alten Sprachen nehmen 10.000 SchülerInnen teil und nur ein Zehntel von ihnen erreicht die Medaillenränge (ab 29 von 40 Punkten).

„Merkur, Mars & CO“ – Antike Götter im Supermarkt

So lautet der Titel der aktuellen Ausstellung im Landesmuseum in Eisenstadt. Die 6D und 7A begaben sich gemeinsam mit ihrem Kunsterzieher Manfred Leirer und ihrem Lateinlehrer  Johann Steinkellner auf Spurensuche in die geheimnisvolle und äußerst spannende Welt der griechischen und römischen Mythologie. Von motivierten Damen durch die didaktisch gut aufbereitete Ausstellung geführt, konnten wir einerseits unser Wissen über Mythologie vertiefen und wurden andererseits durch die viele Exponate von deren Werbewirksamkeit in unserer modernen Welt überrascht und überzeugt. Ob Merkur-Markt, Nike-Sportmarke, Hermes-Paketdienst, Bacchus-Schenke, Herkules-Staubsauger, Hesperiden-Essig oder Nestle-Cerealien, Phaeton-Automarke, … - die antiken Götter sind als Werbeträger omnipräsent. Die Ausstellung kann übrigens noch bis zum 11. November (Martinitag) besucht werden. Es lohnt sich wirklich!