Information Wahlpflichtgegenstände

Wahlpflichtfächer sind Pflichtgegenstände, die von den Schülerinnen - ihren Interessen und Neigungen entsprechend - für die 6., 7. und 8. Klasse gewählt werden.

Verpflichtende Stundenanzahl

Die Gesamtstundenanzahl der in der 6., 7. und 8. Klasse zu besuchenden Wahlpflichtfächer ist festgelegt und vom gewählten Schultyp abhängig.

  • Gymnasium (G+ORG): 6 Wochenstunden
  • Realgymnasium (RG): 8 Wochenstunden

Ergänzende Wahlpflichtgegenstände:

Gegenstände, die im Regelunterricht nicht besucht werden (zwei Wochenstunden pro Schuljahr).

  • Ab der 6. Klasse:
    • 3-jährig (z.B. Französisch, Spanisch, Kroatisch, Ungarisch,….)
  • Ab der 7. Klasse:
    • 2-jährig: Bildnerische Erziehung oder Musikerziehung (je nach gewähltem Pflichtfach).

Vertiefende Wahlpflichtgegenstände:

Diese WPG (zwei Wochenstunden pro Schuljahr) dienen zur Vertiefung und Erweiterung von im Fächerkanon enthaltenen Pflichtgegenständen.

  • 2-jährig oder 1-jährig: Lebende Fremdsprachen und alle Unterrichtsfächer des
    Regelunterrichtes

Ein WPG muss dabei 2-jährig (6./7. oder 7./8. Klasse) und eines 1-jährig (7. oder 8. Klasse) gewählt werden.

Überbuchung

Leistungsfähige und interessierte SchülerInnen können das vorgeschriebene Ausmaß an WPG auch "überbuchen". Ein überbuchter WPG gilt als Freigegenstand.

Leistungsbeurteilung

WPG sind alternative Pflichtgegenstände und daher gilt die Leistungsbeurteilungsverordnung. In den WPG sind mündliche Prüfungen und Hausübungen zulässig, allerdings keine Schularbeiten. Wenn eine Klasse wiederholt werden muss, der WPG im Jahr des Wiederholens aber nicht geführt wird, muss der WPG gewechselt werden.

Eröffnung

Für die Eröffnung eines WPG gilt die Mindestzahl von 8 SchülerInnen. Gibt es für einen WPG Anmeldungen die in Summe für eine Eröffnung nicht ausreichen, werden die betreffenden Schüler informiert; sie erhalten die Möglichkeit, sich für einen anderen Gegenstand anzumelden.

 

Nach der definitiven Anmeldung für die WPG ist eine Ummeldung nicht mehr gestattet. Eine Abmeldung bzw. Ummeldung nach einem Jahr ist ausnahmslos nicht möglich!

Terminplan

  • Provisorische Anmeldung:

Beim KV vom tba

  • Definitive Anmeldung : Formular ab Jänner auf der Homepage!

Abgabe des Formulars bis tba beim KV!

 

Achtung: Ohne Unterschrift der Eltern ist die Anmeldung ungültig!!

WPG und Matura

Wahlpflichtgegenstände (vertiefend und erweiternd) können als eigenständige Prüfungsfächer für die mündliche Matura gewählt werden wenn:

  • sie mindestens 4 Wochenstunden in der Oberstufe besucht wurden.
  • sie mindestens bis zur vorletzten Schulstufe unterrichtet worden sind.

WPG können als Ergänzung zu einem (dazu gehörigen) Pflichtgegenstand herangezogen werden, wenn die erforderliche Stundengrenze (10 bzw. 15 lt. Reifeprüfungsverordnung) nicht erreicht wird.


Es ist nicht gestattet, einen vierstündigen Wahlpflichtgegenstand zu teilen (z.B. in 7. oder 8. Klasse). Wurde aber ein zweistündiger Wahlpflichtgegenstand „gebucht, ist dieser für eine Ergänzung “ - um auf die in der Reifeprüfungsverordnung festgesetzte Stundenanzahl (10 bzw. 15) zu kommen - zulässig.


Es ist nicht zulässig, zu einem Pflichtgegenstand den dazugehörigen „vertiefenden“ Wahlpflichtgegenstand als weiteres Prüfungsgebiet zu wählen (z.B.: GSK/PB und Wahlpflichtgegenstand GSK/PB).

  • Ein 6-stündiger Wahlpflichtgegenstand „lebende Fremdsprache“(ergänzend) ist zur mündlichen Reifeprüfung auf dem GERS-Niveau A2 als selbstständiges Prüfungsgebiet zugelassen.
  • Informatik ist eigenständig nur im sechsstündigen Gesamtausmaß mündlich maturabel.
  • Die ergänzenden Wahlpflichtgegenstände Bildnerische Erziehung und Musikerziehung (7. und 8. Klasse) sind nur in Verbindung mit dem jeweiligen Pflichtgegenstand (5. und 6. Klasse) maturabel.