Am 28.03. machten sich die Klassen 5B und 6A auf den Weg nach Wien, um viel Neues zu lernen.  Als diese mit den Professorinnen Kerstinger und Ackerler in Wien ankamen, gab es die erste Hürde zu überwältigen – die Redaktion des Standards zu finden. Endlich angekommen, waren die Schülerinnen und Schüler schon gespannt, was es in der Redaktion zu sehen gab. 

Da sich die beiden Klassen im Unterricht schon intensiv mit dem Thema „Zeitung“ auseinandergesetzt hatten, war der Besuch bei der Zeitungsredaktion ein Erfolg. Die SchülerInnen tauchten in die Welt des Standards ein und konnten viele interessante Informationen mitnehmen (natürlich gab es auch Merch). Danach gab es auch eine Führung durch die Redaktion (bei der einige Schüler sehr gefordert waren – sie mussten nämlich schweigen.)

Danach ging es zum Highlight des Tages, dem Dialog im Dunkeln. Dort konnten die SchülerInnen für eine Stunde erfahren, wie es ist blind zu sein. In kleineren Gruppen machten sich die Schüler auf die Reise in die Welt eines blinden Menschen und konnten ihre anderen Sinne besser kennenlernen. Begleitet von Guides, die erblindet waren, ging es in ein stockdunkles Labyrinth, wo es verschiedene Alltagssituationen zu meistern gab. Manche SchülerInnen haben auch gelernt, wie es ist, einmal verloren zu gehen und irgendwo im Nirgendwo in Panik zu geraten. Doch dank Professorin Kerstinger und den Guides fanden auch diese bald den Anschluss. Besonders beliebt war auch der Hund, der gerade eine Ausbildung zum Blindenhund machte.

Als Letztes stand noch ein Theaterbesuch am Programm. Spätabends begaben sich alle Schüler zum Renaissancetheater in Wien, um sich das Stück „Die Mitte der Welt“ anzusehen. Das Stück wurde von einem Roman zu einem Film, und dann einem Theaterstück adaptiert. Auch wenn die vielen Erzählungsstränge für etwas Verwirrung gesorgt haben, konnten die SchülerInnen trotzdem Gefallen an dem Stück finden. Besonders gut gefielen ihnen die Bühnenpräsenz der Schauspieler sowie auch die Bühneneffekte.

Um 22:00 Uhr stiegen die SchülerInnen wieder in den Bus ein und machten sich auf die Heimreise, um am nächsten Tag wieder fit in den Schulalltag zu starten.