Literatur auf der Spur

Am 08. Mai startete um 08:00 Uhr die 5A mit Herrn Prof. Filz und Frau Prof. Hedl die Exkursion nach Wien. Am Tagesplan stand ein Stadtspaziergang, das Improvisationstheater sowie das Literaturhaus.

Wir bewegten uns entlang des 1. Bezirkes, hierbei wurden Informationen über das Hotel Sacher, die Albertina, das Mahnmal gegen Krieg und Faschismus sowie die Staatsoper gegeben. Danach ging es ins Theatermuseum, wo wir einen Einblick ins Improvisationstheater erhielten. Die Schülerinnen und Schüler der 5A durften dieses bereits nach einer kurzen Einführung anwenden. Zu Beginn gab es kleine Übungen, die vom Guide angeleitet wurden, danach durften sich die Schülerinnen und Schüler selbst austoben und ihre eigenen Ideen umsetzen.

Nach einer angenehmen Mittagspause ging es weiter ins Literaturhaus, eine halbstündige Führung sowie das Erkunden der Bibliothek war eingeplant. Es war eine tolle und angenehme Exkursion!

Schreiblust fördern: Workshop der 4b mit Elisabeth Steinkellner

Für den Deutschunterricht ungewöhnliche Textsorten bildeten den Schwerpunkt des Schreibworkshops mit Elisabeth Steinkellner. Schon die Aufwärmübung „Reihumgeschichten“ nahm den Schülerinnen so manche Vorbehalte. Danach folgten Übungen wie Listengedichte (Momentaufnahmen zu verschiedenen Begriffen wie Schule, Sommer etc…..), ABC-  Sätze zum Thema Rollenklischees und Paralleltext zum Thema „Was Mädchen alles machen sollen“. Dabei wurde(n) in Einzelarbeit reflektiert, in Gruppen sprachspielerisch gearbeitet, verworfen, gelacht und im Klassenverband kreative, absurde, tragische Geschichten erfunden.

„Nicht wahr (?)!“

„Nicht wahr (?)!“

So lautete das Thema des heurigen Schreibwettbewerbs, zu dem die Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer dieser Schule alljährlich aufrufen. 50 schreibwütige Schülerinnen und Schüler waren heuer diesem Ruf gefolgt und hatten sich auf das Abenteuer Schreiben eingelassen. Erst in der Schulbibliothek wurde das Thema preisgegeben und dann durfte darauf los geschrieben werden. Aus den anonymisierten Texten ermittelte die ARGE Deutsch schließlich die Siegerinnen und Sieger. Diese erhielten vom Elternverein gesponserte Kinogutscheine sowie Jugendbücher von Herta Emmer. Und nun sind sicher alle neugierig, wer denn gewonnen hat, nicht wahr?

Ein Zeitzeuge erzählt von seinem familiären Schicksal

Im Rahmen des Zeitzeugenprogramms des österreichischen Unterrichtsministeriums erzählte Stefan Horvath, ein Rom aus Oberwart, am 11.04.2019 den Schülern der 3. und 4. Klassen in der Schulbibliothek von der Geschichte der Zigeuner von ihrer Auswanderung aus Indien vor fast 1000 Jahren, über die Verfolgung der Volksgruppe in der NS-Zeit bis in die Gegenwart. In seinem Vortrag war vor allem das Erzählen über seine Kindheit und Jugend in der Romasiedlung bei Oberwart äußerst beeindruckend. Beim Bombenattentat vom Februar 1995 kam auch sein Sohn ums Leben, was einen Wendepunkt in seinem Leben bedeutete. Er erzählte auch, wie und warum er dem Mörder seines Sohnes verziehen und ihn sogar im Gefängnis besucht hat. Zitat Horvath: “Das Wichtigste im Leben ist verzeihen zu können, Hass frisst die Seele auf.” Horvath hinterließ bei den SchülerInnen nicht zuletzt mit Textauszügen aus seinen eigenen Texten eine große Betroffenheit, was beweist, dass Jugendliche auch mit einer derartigen Thematik sensibilisiert werden können.

LehrerInnen lasen für SchülerInnen

Bereits zum dritten Mal gab es einen Vorleseevent für die 1. Klassen. Acht LehrerInnen verschiedenster Fächer stellten ihre Lieblingsbücher aus ihren Kindertagen an verschiedenen Orten in der Schule vor. Lese- bzw. Zuhörorte für die spannenden und interessanten Geschichten waren u.a. der Schulhof, der Schulgarten, die GTS-Koje in der oberen Pausenhalle, der Seminarraum für Geschichte sowie die Bibliothek. Zwei Stunden waren die VorleserInnen im Einsatz, wie bereits in den Jahren zuvor waren die SchülerInnen begeistert von dieser Leseaktion, aber auch die LehrerInnen fanden Gefallen am Vorlesen.

SPRACHLICHES KÖNNEN ÜBERZEUGT AUCH AUF LANDESEBENE – Zwei ERSTE PLÄTZE für unsere Damen

Das zweite Jahr in Folge durften wir uns über einen großartigen Erfolg beim Redewettbewerb auf Landesebene im Bereich „Klassische Rede“ der 8. Schulstufe freuen. Nachdem bereits im Vorjahr der erste Platz an unsere Schule ging, konnte auch heuer unsere Kandidatin Julia HABICHER aus der 4D mit ihrer Rede „Wem gehört die Natur?“ die Jury überzeugen. Äußerst selbstsicher präsentierte sie ihr Anliegen, an die Natur zu denken und diese zu schützen. Julia fährt nun zum Bundesbewerb, der dieses Jahr in Wien stattfindet.